Update: Arbeitgeber zu Schlichtung aufgefordert!
22. März 2024
Andreas Rech (271 articles)
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Update: Arbeitgeber zu Schlichtung aufgefordert!

BDSW-Verhandlungsführer droht uns zu verklagen.

Es geht nicht vorwärts. Und zwar schon seit Dezember. Jegliche Versuche, eine für beide Seiten annehmbare Lösung zu finden, wurden in den Wind geschlagen. Keinerlei Verhandlungsbereitschaft auf der Arbeitgeberseite. Gleichzeitig weigern sich aber auch die Arbeitgeber, die bereits verhandelten Erhöhungen, an die Beschäftigten auszuzahlen. (Bis auf 2 Ausnahmen, von denen wir wissen.) Da wir ständig hören, dass die Kunden Schuld seien, haben wir allein in der letzten Woche mit über 100 Kundenunternehmen Kontakt aufgenommen und sie über den laufenden Konflikt informiert. Was das für die Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages bedeuten kann, haben wir ja schon im letzten Artikel berichtet.

BDSW Verhandlungsführer will uns verklagen

Was macht der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite? Er fürchtet um seinen guten Ruf und bedroht unsere Landesfachbereichsleiterin und unseren Verhandlungsführer mit einer Klage, wenn —>dieser Artikel hier<— nicht von der wasi-nrw Seite beseitigt wird. Die Androhung einer strafbewehrten Unterlassungserklärung ist bereits letzte Woche Freitag, dem 15.3.24 zugegangen. Die Frist, die uns gesetzt wurde, ist natürlich bereits verstrichen und wir sehen auch weiterhin keinerlei Grund, hier irgendetwas von der wasi-nrw Seite zu entfernen.

Hier muss endlich eine Lösung her, wir fordern die Schlichtung!

Aber auch dieser Vorfall muss natürlich von unserer Tarifkommission bewertet werden. Insgesamt ist sich die Tarifkommission einig, dass mittlerweile nur noch eine neutrale Partei hier weiterhelfen kann. Aus diesem Grund haben wir die Arbeitgeberseite jetzt offiziell zur Einleitung eines Schlichtungsverfahrens unter Beteiligung des Arbeitsministeriums aufgefordert.

Diese Aufforderung ist diese Woche versendet worden, wir sind uns nicht sicher, wie lange die Arbeitgeber brauchen, um sich abzustimmen. Sobald wir eine Antwort haben, berichten wir euch natürlich.

Bleibt dran!

Andreas Rech