ver.di Mitglieder stimmen für Annahme

9. Januar 2017 | Von | Kategorie: Leitartikel, Tarifrunde
Liebe Kollegin, lieber Kollege,

am 14.12.2016 wurde in der dritten Tarifverhandlung ein Ergebnis für die Beschäftigten des Wach- und Sicherheitsgewerbes NRW erzielt. Die Landestarifkommission hat mehrheitlich, vorbehaltlich eines positiven Ergebnisses der Mitgliederbefragung, die Annahme dieses Verhandlungsergebnisses als Tarifergebnis empfohlen. Folglich wurde das Verhandlungsergebnis den ver.di-Mitgliedern im Zeitraum vom 22.12.2016-06.01.2017 zur Abstimmung vorgelegt.

 73,04% stimmten für die Annahme

Damit wird das Verhandlungsergebnis zum Tarifergebnis. Die Beteiligung an der Mitgliederbefragung war eher gering, was wir sehr bedauern. Wir wollen nicht verschweigen, dass uns viele Nachrichten mit ausdrücklicher Zustimmung, aber auch viele kritische Kommentare insbesondere zur Bewertung des Abschlusses in der untersten Lohngruppe in der Bewachung erhalten haben. Das ist ein Auftrag für alle Beschäftigten, sich in ver.di zu organisieren um unsere Durchsetzungskraft für zukünftige Tarifrunden, insbesondere in der Bewachung, zu erhöhen. Wir konnten nicht alle Themen durchsetzen, die wir uns vorgenommen haben. So ist der Nachtzuschlag noch längst nicht auf einem Niveau, welches uns zufriedenstellt. Im Aviation-Bereich haben wir immer noch Nachholbedarf im Bereich der §§8 und 9 LuftSiG. Dennoch konnten wir auch durch diesen Tarifabschluss Steigerungen erreichen, die überwiegend die Zustimmung der ver.di-Mitglieder fanden.

Das sind die Ergebnisse einer Laufzeit von 24 Monaten

Aviation:

  • § 8 und 9 LuftSiG ohne PWK + 11,09% –   mit PWK + 12,04 %
  • 5 LuftSiG + 6,45 %
  • Servicekräfte: + 10,83 %

Bewachung:

Erhöhung der Löhne um 4,7 %; Werkfeuerwehr : 8 %; Kerntechnische Anlagen: 4,9 %;

Erstmalige Eingruppierung für die Beschäftigten in Flüchtlingsheimen in die Lohngruppe 8 und ab 1.1.2018 in die Lohngruppe 9.

Deutliche Erhöhung der Löhne für die Beschäftigten in der Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige in die Lohngruppe 8 + Zulage von 1,80 €.

Erhöhung des Nachtzuschlags von 5 % auf 10 %.

Erhöhung der Mindeststundenzahl von 160/Monat auf 173 Std./Monat.

Regelarbeitszeit: 228 Stunden im Jahr.

Erweiterung des Berechnungszeitraums zur Berechnung des Durchschnittsverdienstes je Urlaubstag von 3 Monaten auf das ganze Jahr.

Die kompletten Ergebnisse in Tabellenform gibts –>hier<–

Und als Flugblatt zum Verteilen in den Betrieben –>hier<–

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22 Kommentare auf "ver.di Mitglieder stimmen für Annahme"

  1. Jörg sagt:

    Hallo Ihr lieben Kollegen/innen!

    Ja, der Tarifabschluss ist m.E. wieder mal ein Sieg der Arbeitgeber! Aber warum?

    Weil wir in dieser Branche es nicht schaffen, sich zu organisieren! Jammern kann jeder – aktiv wird kaum jemand!

    Wir sollten uns alle an die eigene Nase packen – wir verdienen es wahrlich nicht besser!

    Ignoranz, Angst etc.!

    Ich kann dies auch nachvollziehen – da m.A. nach die Wachbranche mit einer der schlimmsten ist, welche es gibt! Ich selber (55 Jahre, GSSK-Fachkraft mit Abi und ursprünglich aus dem Marketing) kann daher nur mit dem Kopf schütteln!

    Leider ist es so! Wenn ich allerdings manchmal die Kollegen/innen sehe, wundert mich widerrum nichts mehr! Wir sind und haben eine MACHT! Aber organisiert sind wir nicht!

    Was erwarten wir? Wir sind die Lämmer auf der Schlachtbank des Profits, welches sich die Unternehmer einheimsen!

    Ich, als ehemaliger leitender MA im Marketing eines der führenden Pharma-Unternehmen in NRW – mit einem starken Karierreknick 🙂 kann daher allen hier nur sagen – organisiert Euch!

    Ich habe noch den Vorteil, daß ich als GSS-Kraft bezahlt werde zzgl. Objektleiterzulage. Aber es geht um das Gesamte – Arbeit muss sich lohnen und den Lebensunterhalt sicherstellen! Und dies nicht erst ab 200 Stunden im Monat!

    Ich habe viele Kollegen und Kolleginnen kennengelernt – und ich denke wir verkaufen uns weiterhin immer unter Wert!

    Wenn wir streicken bricht vieles zusammen! Als Werkschutzmitarbeiter können wir ein komplettes Werk mit mehreren Tausend Mitarbeitern lammlegen!

    Und wir? Kuschen vor allem!

    Lg.
    Jörg

  2. Frederik sagt:

    Ich hätte da mal einige Fragen:
    Im Internet unter http://www.jobbörse.arbeitsagentur.de (Suchwort „Sicherheitskraft“) habe ich ein Stellenangebot „Fachkraft – Schutz und Sicherheit“ in Mönchengladbach von der A.V.K Arbeitsvermittlung in Essen entdeckt. Datiert vom 23. Januar 2017. Es ist ein Stundenlohn von 11,43 Euro (B9) angegeben. Ferner findet kein Tarifvertrag Anwendung. Ist dies so korrekt? Weshalb wird hier der Stundenlohn von 15,43 / 15,91 (B15) nicht fällig. Weshalb ist dies okay, dass kein Tarifvertrag Anwendung findet? Ist die Lohngruppe B15 Allgemeinverbindlich?

    • Andreas Rech sagt:

      Wenn ein Stellenangebot auf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ lautet, dann sollte der Beschäftigte natürlich auch darauf achten, dass sich das auch im Arbeitsvertrag wiederfindet. Wenn ein Unternehmen nicht tarifgebunden ist, gilt dort auch kein Tarifvertrag, es sei denn, der AG vereinbart die Anwendung der Tarifverträge mit den Beschäftigten freiwillig im Arbeitsvertrag oder aber der Tarifvertrag wird allgemeinverbindlich. Eine zwingende Tarifbindung besteht nur, wenn der AG im BDSW und der Beschäftigte ver.di Mitglied ist.

  3. Frederik sagt:

    Zur Anmerkung von Andreas Rech vom 24. Januar 2017 bezüglich der „Allgemeinverbindlichkeit“ der Nachtzuschläge:
    Besteht die Möglichkeit über diesen Sachverhalt näheres zu erfahren?
    Wie erfolgt üblicherweise eine derartige Antragstellung?
    Wann, weshalb und durch wen wurde diese das letzte Mal abgelehnt?

    • Andreas Rech sagt:

      Das BMAS erklärt das Verfahren zur Antragstellung auf seiner Internetseite: – 2 –

      Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann nach § 5 Tarifvertragsgesetz einen
      Tarifvertrag im Einvernehmen mit einem aus je drei Vertretern der Spitzenorganisationen
      der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer bestehenden Ausschuss auf gemeinsamen Antrag
      der Tarifvertragsparteien unter bestimmten Voraussetzungen für allgemeinverbindlich (av)
      erklären.
      Das Recht zur Allgemeinverbindlicherklärung kann vom Bundesministerium für Arbeit und
      Soziales auf die oberste Arbeitsbehörde eines Landes übertragen werden. Die Entschei-
      dung über die Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) erfolgt durch das Bundesministerium
      oder das beauftragte Landesministerium. Der Antrag auf AVE kann abgelehnt werden,
      gleichgültig, wie der Tarifausschuss entscheidet. Die AVE kann aber nicht ohne einen zu-
      stimmenden Beschluss des Tarifausschusses erklärt werden. Zusammen mit der Entschei-
      dung über die AVE wird der Zeitpunkt des Beginns der AVE bestimmt.

      In allen Fällen haben in NRW sowohl der BDSW, alsauch die Gewerkschaft ver.di Anträge auf Allgemeinverbindlichkeit gestellt. Dies findet sich übrigens auch in den Tariftexten selbst.

  4. Gauert sagt:

    Ab wann können wir den Tarifvertrag 2017 und den Manteltarifvertrag 2017 im Internet einsehen.

    • Andreas Rech sagt:

      Bis das Ganze durch die Textabstimmung gegangen ist und dann in die Druckerei geht, kann es bis zur Auslieferung ein paar Wochen dauern. Sobald die Textfassung verfügbar ist, wird sie natürlich hier eingestellt. Bis dahin müssen wir mit den Tabellen auskommen.

  5. Andreas K sagt:

    Hallo zusammen !

    Ich bin ganz der Meinung von Carsten J. !

    Vor allem zum Thema Ausbildung und oder Weiterbildung .
    Meistens macht u finanziert man es selbst aus eigenen Stücken um höher zukommen und mehr zuverdienen . Aber es scheitert meistens nachher daran das die Firmen dich nicht dem entsprechend für die Position/Lohngruppe/Fachkraft bezahlen oder einstellen will aber auch teilweise keine Stellen für diese Position/Lohngruppe hat . Und wenn doch dann meistens nicht bezahlen wollen ! Aber beim Kunden dieses in Rechnung stellen und in die eigene Firmenkasse fliesen lassen .

    nix desto trotz wurde aber schon einiges in Sachen Tarif / Arbeitsbedingungen geschaft und verbessert im Gegensatz zu den Bedingungen in den 90er und Anfang 2000 !!!

    Mit kollegialen Grüßen
    Andreas

  6. Rigo sagt:

    Sicher hätte es gerne mehr sein können in der untersten Lohngruppe. Aber dabei handelt es sich gerade um die Lohngruppe, welche nur eine Unterrichtung von 40 Stunden voraussetzt, keine Ausbildung, keine Sachkundeprüfung. Ich kann jedem nur empfehlen, sich fortzubilden um in einen höheren ein gruppierten Job zu wechseln. Dafür ist jeder einzelne selbst verantwortlich, wir haben die Freiheit der Berufswahl.
    Aber anstatt die eigene Situation zu verbessern, ob nun organisiert oder durch wechseln des Arbeitsplatzes, pöbeln die Sicherheitsmitarbeiter bloß rum, buckeln aber brav weiter. „Danke“ sagt da jeder Arbeitgeber.
    Ihr habt jeden Tag die Möglichkeit, eure Situation zu ändern. Es liegt an euch, nicht den AG.
    Viel Erfolg dabei.

    • Frederik sagt:

      Soweit die Theorie. Nun zur Praxis.
      Auch wenn in der Lohngruppe B7 nur die Unterrichtung über 40 Stunden vorausgesetzt wird, heißt dies nicht, dass diese Mitarbeiter/innen nur über diese Qualifikation verfügen.
      Es finden sich in der Lohngruppe B7 nicht wenige mit der Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit (B15). Sofern weder der Kunde noch der Arbeitgeber diese Qualifikation voraussetzt, erfolgt die Eingruppierung üblicherweise in B7. Auch Mitarbeiter mit erfolgreicher Ausbildung im Bereich Aviation landen unter Umständen in B7. Wenn es nach erfolgreicher Prüfung lautet: Pustekuchen, es gibt keinen Arbeitsplatz. Nach einigen Monaten verfällt die Lizenz und die Ausbildung war für die Katz. Nur für die Schule hat sich dies gelohnt.
      Und nicht zu vergessen die vielen Quereinsteiger die bereits über eine technische oder kaufmännische Ausbildung verfügen. Deren Lebenserfahrung wertet ihre Arbeit auf.
      Es nützt die beste Qualifikation nichts, wenn seitens der Arbeitgeber diese – aus welchen Gründen auch immer – nicht entsprechend honoriert wird. Insbesondere bei den Arbeitgebern, die nicht Mitglied im BDSW sind, hat man das Gefühl, dass es dort nur die Lohngruppe 7 gibt.
      Mir persönlich bekannte Sicherheitskräfte wurden nach B7 bezahlt, obwohl sie Tätigkeiten ausübten, die eigentlich zu folgenden Lohngruppen zählten: B8, B9, B11, B12, B13, A1, A4 (mit Ausbildung!).
      Und das ganze natürlich ohne jeden Zuschlag. Diese Arbeitgeber sind der eigentliche Gewinner dieser Tarifrunde, obwohl sie gar nicht am Tisch gesessen haben. Lächerliche 1,6 % mehr ab 1.1.2018.
      Warum sowohl verdi als auch der BDSW sich derart verweigern den Nachtzuschlag als „Allgemeinverbindlich“ erklären zu lassen, bleibt mir ein absolutes Rätsel. Der jetzige Zeitpunkt wäre auf Grund der vielen Steilvorlagen seitens des BAG und LAG’s ideal gewesen.

      • Andreas Rech sagt:

        Anmerkung zum letzten Absatz: Sowohl BDSW, als auch ver.di setzen sich sehr wohl für die allgemeinverbindlichkeit ein. Allerdings liegt die Entscheidung nicht bei uns.

  7. Michael Schultze sagt:

    Habe es kommen sehen die Mitarbeiter im Niedriglohnbereich gucken wieder einmal in die Berühmte Röhre. Diese 0,53 € Erhöhung für die nächsten 2 Jahre frisst schon die Inflation wieder auf ( Mieten, Strom ect. steigen) was hat der Kollege/in von der sogenannten Erhöhung nichts wie immer, das sind Rücksätze wie in alten zeiten , da hätte man den ganzen Zirkus mit Forderungskatalog sparen können der BDSW ist doch Jedesmal am weinen wenn es darum geht in eine Vernünftige Tarifverhandlung zu gehen diese Herren im Gremium sollten daran denken DAS KAPITAL EINER JRDEN FIRMA SIND SEINE MITARBEITER, ohne sie Funktioniert das ganze nicht.

  8. Maik sagt:

    Lächerlich, einfach nur lächerlich.

    • Wollfgang sagt:

      Pflichte dir bei, jetzt reicht es mir werde bei Verdi austreten.

      • Noris sagt:

        Genau. Wenn wir alle austreten wird alles gut. Dann darf vielleicht die Göd die Tarifvertäge für uns aushandeln. Die thüringer Kollegen wissen gar nicht mehr wohin mit den vielen Geld. Gerade deren Sonntagszuschlag ist ja mittlerweile astronomisch Hoch.

        /Ironie off

      • Maik sagt:

        Austreten ist der falsche Weg. Verdi ist ja nicht nur für die Verhandlungen gut. Verdi unterstützt dich auch in Arbeitsrechtlichen Situationen genauso wie wenn es Probleme in der Firma gib. Oder fragen zum MTV. Und und und.

        Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend, ja. Aber nur deswegen austreten ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

  9. Holger Schneider sagt:

    Bitte liebe VERDI Beschäftigte, das nächste mal steigt ihr nicht „sooo“ niedrig in die Verhandlung ein . Denkt an Eure eigenen Worte „Wir sind (deutlich) mehr wert !!!!

    • Andreas Rech sagt:

      Die Tarifkommission besteht nicht aus verdi-Beschäftigten und die Forderungen wurden ja von euch selbst aufgestellt 😉 Ich glaube auch nicht, dass eine hohe Forderung zu einem höheren Ergebnis geführt hätte.

  10. Dietmar Prenzing sagt:

    Hallo allerseits, ich finde es absolut ungerechtfertigt, das Nicht-Mitglieder mal wieder von uns profitieren!

    Wer hat dafür gesorgt, das der Lohne für einige Lohngruppen in den letzten 4 Jahren um fast 30 % gestiegen ist?
    WIR als Mitglieder der Gewerkschaft!

    Wer hat dafür gezahlt?
    WIR als Mitglied der Gewerkschaft!

    Wer sollte von der Arbeit der Gewerkschaft profitieren?
    WIR als Mitglied der Gewerkschaft!

    • Stefan sagt:

      Hallo,
      klaro müssen alle profitieren, egal ob Mitglied oder nicht. Ich informiere mich gerne, habe eine eigene Meinung, jedoch ist mir der Mitgliedschaftsbeitrag zu hoch und deswegen eine Mitgliedschaft zu unattraktiv. Da müsste etwas verändert werden, dann gibt’s auch mehr Mitglieder.
      Ausserdem finde ich das aktuelle Ergebnis aus meiner Sicht bestens, in 2 Jahren kann dann ja weiter daran angeknüpft werden.

      • Maik sagt:

        Sorry das ich mich da kurz einmische.

        Aber 1% vom Brutto ist zu hoch? Das merkst du nicht ein mal. Der Arbeitgeber Bescheißt dich jeden Monat um mehrere hundert Euro.
        Wärst du bei der Verdi, genauso wie viele andere die kleinscheissen wegen einem Prozent, hätte das Ergebnis bei der Abstimmung auch anders ausgesehen.

      • Carsten J. sagt:

        Hallo Stefan.

        Was sich mir aus Ihrer Antwort nicht erschließt ist, warum alle profitieren müssen, unabhängig von der ver.di Mitgliedschaft. Ich bin auch dafür, dass alle was davon haben. Dafür müssen aber m.M.n. auch alle zusammen halten und füreinander einstehen!

        Auch die Aussage, dass der Mitgliedschaftsbeitrag zu hoch ist, finde ich auch absurd. Sie bezahlen 1% vom Brutto – ca 20€ im Monat. Durch den neuen Tarifvertrag erhalten sie (auf 180 Stunden Basis gerechnet) 60€ Brutto mehr. Also selbst bei Zahlung der Beiträge erhalten Sie noch 40€ Brutto plus – UND die Beiträge sind auch noch steuerlich absetzbar (Werbungskosten)!

        Ich finde das Ergebnis der Tarifrunde ist mehr als traurig. Es gibt Sicherheitsfirmen wie Sand am Meer, unzählige Aufträge die nicht angenommen werden können, weil das Personal fehlt. Und wir lassen uns so abspeisen?
        Für mich als Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist es deprimierend, da auch wir nur als Fachkraft bezahlt werden, wenn der Auftraggeber eine solche fordert – ansonsten als Sachkundiger nach §34a GewO, nicht selten sogar nur auf Unterrichtunsbasis. Wofür hat man da denn die Ausbildung gemacht?

        – Richtig. Um möglichst schnell aus der Branche auszusteigen, da selbst dem Personal wohl nicht daran gelegen ist entsprechend dessen Leistung und Wert bezahlt zu werden.

        Mit kollegialen Grüßen,

        Carsten J.