Kötter Betriebsrat in Bielefeld kämpft weiter
15. Juni 2015
Andreas Rech (200 articles)
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Kötter Betriebsrat in Bielefeld kämpft weiter

Reaktionen

Kurz nachdem wir die Schikanen gegen den Betriebsrat der Kötter Security in Bielefeld öffentlich gemacht haben, gab es Reaktionen. Kötter bestreitet die Vorwürfe natürlich… wie immer!

Kötter zahlt Teil des Geldes

Allerdings wurde dem Vorsitzendem Uwe K. inzwischen ein Teil des ausstehenden Geldes überwiesen. Allerdings stehen noch immer mehrere tausend Euro aus. Und trotz des Drucks durch den Arbeitgeber bleibt der Betriebsrat eisern. Inzwischen hat sogar die Presse das Thema aufgegriffen und berichtet gleich von mehreren Fällen, nicht nur in Bielefeld, wie Kötter mit seinen Beschäftigten umgeht.

Artikel in der WAZ

Der Bielefelder Betriebsrat hat mittlerweile die Beschäftigten über die Vorgänge informiert. Es geht nicht nur um falsche Eingruppierung durch den Arbeitgeber, es geht auch um eine absolut unverständliche Personalpolitik. Auf der einen Seite will Kötter weitere Leute einstellen, auf der anderen Seite ist Kötter nicht imstande, die bereits bestehenden Arbeitsverträge zu erfüllen. Mehrere Beschäftigte haben den Wunsch geäussert, von Teilzeit auf Vollzeit aufstocken zu wollen, das wird ihnen verwehrt, lieber stellt Kötter extern ein. Das wieder befristete Arbeitsverträge einfach nicht verlängert werden sollen, muss endlich ein Ende haben, so der Betriebsrat.

Schlüssige Personalplanung gefordert

In einem Schreiben, mit dem dem der Betriebsrat seine Belegschaft über die Vorgänge informiert hat, heißt es:

„Wir wollen endlich ein schlüssiges Konzept, wie sich unser Arbeitgeber die zukünftige Personalplanung vorstellt und eine richtige Eingruppierung – Denn so geht´s nicht weiter“

und weiter:

„…wir müssen endlich für unsere Arbeit anständige Behandlung und Bezahlung durchsetzen.“

Und das sind Forderungen, für die die Kolleginnen und Kollegen in Bielefeld kämpfen wollen. Auch bei Gegenwind durch den Arbeitgeber. Respekt!

Unsere Unterstützung haben sie, und den Zuschriften nach, die wir nach dem letzten Artikel bekommen haben, auch die Unterstützung vieler anderer Kolleginnen und Kollegen.

 

 

 

 

Andreas Rech