Streiks an den Flughäfen: Sind diese Leute 20 Euro wert?

11. Januar 2019 | Von | Kategorie: Aktuelles, Leitartikel

Nein! Sie sind unbezahlbar!

Und die Bundespolizei scheint das genau so zu sehen, denn im öffentlich einsehbaren Jahresbericht der Bundespolizei von 2016 steht geschrieben:

„Der „Verkehrsträger Luft“ steht nach wie vor im Zielspektrum sowohl von
islamistisch-terroristischen Gruppierungen als auch von islamistisch motivierten Einzeltätern. Gründe sind insbesondere die Symbolträchtigkeit des zivilen Luftverkehrs, hohe potenzielle Opferzahlen, maximale infrastrukturelle und wirtschaftliche Schäden sowie eine große mediale Aufmerksamkeit.

Davon zeugen z. B. die Anschläge im Jahr 2016 an den Flughäfen „Zaventem“
in Brüssel/Belgien und „Atatürk“ in Istanbul/Türkei sowie auf ein Luftfahrzeug der Fluggesellschaft Daallo Airlines auf dem Flug von Mogadishu/ Somalia nach Dschibuti.
Die Fluggastzahlen steigen zudem kontinuierlich und stellen die Bundespolizei aufgrund der geschilderten Gefährdungslage vor immer größere Herausforderungen. Es ist erforderlich, die Sicherheitsbestimmungen umfassend umzusetzen, um jegliches Bedrohungspotenzial auf ein Minimum
zu reduzieren.

Ein wichtiger Teil sind hierbei die Fluggast- und Handgepäckkontrollen.
Wie bedeutend die Sicherheitskontrolle an deutschen Flughäfen ist, zeigen die
im Jahr 2016 bei Luftsicherheitskontrollen im Zuständigkeitsbereich der
Bundespolizei festgestellten verbotenen Gegenstände.“

Bei Luftsicherheitskontrollen an den Flughäfen, an denen die Bundespolizei zuständig ist, wurden 304.922 verbotene Gegenstände entdeckt.
Hierunter fallen beispielsweise:

579 Schusswaffen, 1.795 Schusswaffennachbildungen sowie 1.898 Sprengstoffe und Munitionsteile.

Damit das klar ist: Nicht die Bundespolizei hat diese Waffen und Gegenstände gefunden, sondern genau diese Kolleginnen und Kollegen, die jetzt von ihren eigenen Arbeitgebern abfällig als „Angelernte“ bezeichnet werden!

Und genau deswegen noch einmal: Diese Leute sind unbezahlbar!

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