BDSW und Stölting

31. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Blick in die Betriebe

Hier ein interessanter Artikel zu Stölting und was der Arbeitgeberverband dazu denkt:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/fluechtlingsheime-sicherheitsfirmen

6 Kommentare auf "BDSW und Stölting"

  1. Gustav sagt:

    Man fragt sich, wann denn hier mal einer reagiert.

    Traut sich keine Ordnungsbehörde mal so ein Unternehmen gründlich mit Amtshilfe Zoll auf Links zu drehen? Dabei würde auffallen, dass die Mitarbeiter oftmals keine Unterrichtung nach § 34 a haben.

    Außerdem dürfte für einen Großteil keine gültige Wächtermeldung vorliegen.

    Die Ordnungsbehörde kann PRO Verstoß bis zu 5.000,00 Euro Bußgeld verhängen.

    (Mitarbeiter ohne Unterrichtungsnachweis/Sachkunde eingesetzt 5.000,00. Mitarbeiter nicht angemeldet 5.000,00 Euro = 10.000,00 Euro je Mitarbeiter).

    Da käme endlich Geld in die gebeutelten Kassen und der Markt wäre ganz fix sauber.

  2. Pickniker sagt:

    Bezüglich Stölting…..Mir wurde über einen Subunternehmer von Stölting eine Stelle in Neuss angeboten.Zu nennen wir es mal sehr Arbeitgeber freundlichen Konditionen.Eine zu empfehlende Vorkenntniss in diesem Bereich wurde nicht abgefragt.Auch sucht Stölting über viele private Arbeitsvermittler Personal speziell für die im Artikel genannten Liegenschaften.Bei dem Bewerbungsgespräch wurde der Name Stölting nie genannt…ist nur peinlich wenn dein Gesprächspartner in einem Fahrzeug mit Stölting Firmierung vorfährt.
    Letztendlich denke ich das die genannten Liegenschaften keine Objekte sind,in denen unerfahrenes und unter bezahltes Personal zu Einsatz können sollte.Wenn man etwas weniger Gewinn machen wollte könnte man erfahrenen Personal gerechte Löhne zahlen….. aber hier geht es wohl um Masse statt Klasse….

    • Martin sagt:

      Niveau ist „keine“ Handcreme!

      Hier die Anlehnung des BDSW an unsere seriösen Informations- und Qualitätsmedien:

      http://www.bdsw.de/cms/index.php

      Na wenn es die seriösesten unserer Leitmedien sagen, na dann ……….

    • Martin sagt:

      Während die zuständigen Behörden Warnungen über Terrorgefahren, beispielsweise im ÖPNV, herausgeben, bekennt sich der BDSW, mit seinen angeschlossenen Unternehmen, zu lauwarmen Lippenbekenntnissen.
      Dies ist meiner Meinung nach nichts weiteres als unseriöse Werbung um redliche Auftraggeber über den Tisch zu ziehen.

      Laut BDSW sind sinngemäß, Tätigkeiten im Sepparatwachdienst, wie auch in Ba-Wü im ÖPNV, Tätigkeiten mit geringem Anforderungsprofil.
      Für solcherlei anspruchslose Tätigkeiten sei es auch durchaus legitim weniger Lohn zu erhalten und diesbezüglich dann mehr zu arbeiten um seine Existenz finanzieren zu können.
      Was der BDSW hier „Argumentation“ nennt ist für mich nichts anderes als „Menschenverachtung“.

      Unsere Regierung sowie die Auftraggeber aus Industrie und Wirtschaft sollten sich genauestens Überlegen von wem und was sie sich hier in Sicherheitsfragen beraten lässt.

  3. Wachmann sagt:

    Bezüglich Stölting gibt es auch eine Kleine Anfrage im Landtag. Bin mal gespannt, was die Landesregierung dazu sagt:

    http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-7006.pdf?von=1&bis=0

    • honda56 sagt:

      Wer fragt hier nach Qualität und Zuverlässigkeit, allein die Kosten zählen, auch für die Landesregierung.
      Wir alle wissen, welche Gestalten bei Stölting die Fäden ziehen.