4. Februar 2015 Share

Der 4. Streiktag in NRW…

…war gleichzeitig auch das große Finale der ersten Warnstreikwelle in Nordrhein Westfalen.

Nachdem am Montag, die Sicherheitsbeschäftigten der kerntechnischen Anlage Ahaus, am Dienstag die Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen §§ 8 und 9 an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf und am Mittwoch die Sicherheitsbeschäftigten des Düsseldorfer Landtages streikten, legten am Donnerstag die Kolleginnen und Kollegen der Luftsicherheitskontrolle an den beiden Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf gemeinsam die Arbeit nieder.

Wie erwartet lag die Streikbeteiligung bei weit über 90%. Insgesamt zeigen die Reaktionen der Beschäftigten, auch in den Betrieben, die in der ersten Warnstreikwelle noch nicht aufgerufen waren, dass eine breite Zustimmung zu den Forderungen der Tarifkommission herrscht. Die vielen Zuschriften, die uns nicht nur aus NRW, sondern auch aus den anderen Bundesländern erreichen zeigen, dass sich die Beschäftigten einig sind:

Diese Branche muss tarifpolitisch neu aufgestellt werden!

Nach wie vor bleiben wir aber bei unserer Position, dass wir eine Lösung am Verhandlungstisch anstreben. Wir hoffen, dass die Arbeitgeber diese Botschaft verstanden haben und wir am Freitag, dem 5.2., endlich ein gutes Angebot vorgelegt bekommen.

Insgesamt war die Stimmung an allen Streiktagen toll. Die Kolleginnen und Kollegen lassen sich nicht mehr verunsichern. Am Flughafen suchten wir aktiv das Gespräch mit den Reisenden. Die Reaktionen waren toll: Größtenteils reagierten die Menschen gelassen. Einige zeigten sogar offen ihre Solidarität mit den streikenden, indem sie sich mit uns fotografieren liessen, wie ein Vater (Bild)

Soli Kinder Fizazi der sich mit seinen Kindern zu uns gesellte, oder einige Damen, die uns sogar ein Ständchen brachten (Bild).Soli Chor Fizazi

Am Donnerstag, dem 5. Februar, werden wir sehen, wie es weitergeht.