Pressemitteilung: Warnstreiks auch in NRW?

16. Januar 2015 | Von | Kategorie: Leitartikel, Tarifrunde

Nachdem in Baden-Württemberg zuerst die Sicherheitsbeschäftigten der kerntechnischen Anlagen Philippsburg, Neckarwestheim und Obrigheim in den Warnstreik getreten sind, wird heute bereits seit den frühen Morgenstunden der Flughafen in Stuttgart lahmgelegt. Doch auch in NRW scheint eine Lösung am Verhandlungstisch schwierig. Wie ver.di vor wenigen Minuten offiziell der Presse mitteilte, wird ver.di mit Aktionen und Warnstreiks in allen Bereichen des nordrhein-westfälischen Wach- und Sicherheitsgewerbes den Druck auf die Tarifverhandlungen erhöhen. Dies soll noch vor der nächsten Verhandlungsrunde am 5. Februar 2015 der Fall sein.

 

Die vollständige Pressemitteilung findet Ihr hier:

15-1-Erste Warnstreiks in Wach- und Sicherheitsbranche

3 Kommentare auf "Pressemitteilung: Warnstreiks auch in NRW?"

  1. Viktor H. sagt:

    Hut ab Kollegen in Stuttgart. Das war gute Arbeit und ich denke mit den Aktionen in NRW wird es dem Arbeitgeberverband helfen zu verstehen was wir eigentlich WERT sind.
    Es ist Zeit hier mal ein deutliches Zeichen zu setzen und die Glocken läuten zu lassen…
    Wir sind es WERT!

    Gruß
    Viktor H.
    VL-Verdi CGN

  2. Martin sagt:

    Wir, eine kleine Delegation von Sicherheitsmitarbeitern im ÖPNV, sind gestern morgen (15.01.2015), nach Philippsburg gereist um uns dem Warnstreik am AKW anzuschließen.
    Mit dieser Geste zeigten wir unseren Kolleginnen und Kollegen, in der kerntechnischen Bewachung unseren Wertschätzung und unsere Solidarität.
    Auch Kolleg(inn)en aus anderen Sparten, vom Branchenriesen Securitas, waren vor Ort.

    Eines haben die Philippsburger Kollegen ganz klar zu verstehen gegeben „Treibt keine Spielchen mit uns!“

    Unser Respekt und unsere Solidarität gilt auch allen anderen Kolleg(inn)en gleich welcher Spraten, die Ihrer Stimme im Arbeitskampf Gehör verleihen.

    „Wir stehen hinter Euch“ …. „und wenn es sein muss auch vor Euch!“

    Kollegiale und solidarische Grüße

    Martin aus Ilvesheim

  3. Uwe Kirchhoff sagt:

    Richtig so! Wenn ein vernünftiger Umgang miteinander nicht mehr möglich ist, hilft manchmal nur ein Schuss vor den Bug.
    Wir sind es wert, dass wir angemessen entlohnt werden.

    Um die belastenden Arbeitszeiten sollte noch ein menschenwürdiges Leben möglich sein.

    Ein“ Volk“ von Aufstockern kann nicht unser aller Ziel sein/bleiben.

    Haltet jetzt alle zusammen, damit wir etwas erreichen, was wir auch verdienen!