Einzelfälle oder Spitze des Eisbergs?

30. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Leitartikel

In den letzten Wochen und Monaten konnten wir immer wieder Schweinereien aufdecken, bei denen sich Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes BDSW mit Hilfe von zwielichtigen Subunternehmern auf dem Rücken der Beschäftigten die Taschen voll machen.

„Das ist nur eine Minderheit“

Für uns ist das nur die Spitze des Eisbergs. Der Hauptgeschäftsführer des BDSW, Dr. Harald Olschok, ist da anderer Meinung: Für ihn ist das nur eine Minderheit und im Übrigen ist er dagegen, dass wir diese „Minderheitsgeschichten“ immer so hoch thematisieren…

Ihr dürft gerne eure Kommentare hier lassen 😉

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5 Kommentare auf "Einzelfälle oder Spitze des Eisbergs?"

  1. Michael sagt:

    Hallo,

    nur wir Mitarbeiter können diesen „Sumpf“ auf Dauer trocken legen.Das geht aber nur, wenn sich endlich
    wesentlich mehr Leute auch zum Beitritt in die Gewerkschaft entschließen.
    Die Rufe nach dem Gesetzgeber sind nämlich Blauäuigig, den interessieren so ein paar Leute nicht.
    Dafür gibt es genug Beispiele zum B. hier in NRW.
    Eine Security-Firma vertsößt schon seit Jahrzehnten gegen gesetzliche Vorgaben und trotz immer wieder von MA eingereichten Beschwerden passiert überhaupt nichts.

    Genauso ist es mit diversen „Titeln“ wie Sachkundeprüfung, wie soll die jemand bestehen, der keine 3 Worte deutsch kann?
    Hat er aber,denn die Bescheinigung ist auf der Homepage abgebildet.

    Auf Dauer kann hier nur eine starke Gewerkschaft, also ein hoher Grad an Mitgliedern in der Branche
    Veränderungen bewirken.
    Auch die Politiker werden dann eher (weil viele potentielle „Wähler“ ) bereit sein, für wirkliche
    Veränderungen zu sorgen.

    mfg

    Michael

  2. Ömer sagt:

    Bearbeitung fortsetzen
    Leute schau mal wie der seine Händen zusammen macht. Dies ist in der Psychologie ein Zeichen das er lügt. das bedeutet er hat seine Klare Antworten. Die Kontrolle vonaus dem Staat gibt es nicht.alles ist Bestechung. die machen jeder Mundtot auch die Behörden tun mit. was erwarten wir noch. wir sind die Sklaven. Verdi kann uns helfen an ein kleine Lohnerhöhung.alles arbeitet für die Reiche (Sicherheitsfirmen) Inhabern weil die Bestechen jeder ansonsten schicken die ihre Teuere Anwälte. es ist unfassbar wie schlim das ist. die Subunternehmern nimmt ungeschulte meistens dumme Leute an. heute ist alles mit Geld zu kaufen. ich persönlich glaube nicht das was ändert.

  3. Sascha Rosen sagt:

    Natürlich möchte ein Herr Olschok nicht das diese Geschichten hoch thematisiert werden.
    Es wirft ja auf ihn, den BDSW und die gesammte Branche ein schlechtes Licht.
    Wenn es nach Herr Olschok geht, würden solche Dinge totgeschwiegen und niemals Öffentlich werden.

    Unruhe in der Branche wäre ja auch ganz ganz schlimm….. für mich kann man solche fälle
    garnicht groß genug thematisieren.

    Leider ist der BDSW hier auch nicht das richtige Ziel, auch wenn hier auch reagiert werden müsste.

    Der Gesetzgeber ist in unserer Branche nach wie vor gefragt. Es müssen Gesetze her, welche z.B. eine Sachkundeprüfung als Minimum zur Pflicht machen.

  4. Armin Rittmann sagt:

    Ich habe in meiner aktiven Zeit mehrfach erlebt, dass bei Ausfall der Stammbelegschaft des BDSW Mitgliedes aus Potsdam von einem Sub aus Hessen Mitarbeiter direkt nach der 12 Stunden Nachtschicht zur 12 Stunden Tagschicht in Darmstadt geschickt wurden. (Ich bin seit 2014 in Rente und habe nichts mehr zu befürchten, Mitglied FB13)

  5. Ich bin da voll auf eurer Seite. Es muss alles an die Öffentlichkeit. Die Leute sollen Wissen was für Schweinereien in der Sicherheitsbranche ablaufen.
    Die Dunkelziffer ist noch sehr hoch und es gibt noch sehr viel Schwarze Schafe, besonders was die Mitarbeiter Führung angeht. Sowie die permanenten Verstöße gegen die Arbeitszeitregelung.