Die Bossing-Methoden der WISAG (Teil 2)

19. Januar 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Leitartikel

Seit Monaten berichten wir hier immer wieder, wie ein Betriebsrat und ver.di Vertrauensmann von der WISAG behandelt wird. Die Absurditäten, die WISAG sich hier einfallen lässt, um einen aktiven Interessensvertreter der Kolleginnen und Kollegen dort loszuwerden, beschäftigen seit Monaten das Arbeitsgericht.

Die Initiative work-watch.de beobachtet den Vorgang ebenfalls und fasst die Vorgänge gut zusammen. Der erste Teil der Vorgänge wurde bereits öffentlich gemacht. Nun ist endlich der zweite Teil veröffentlicht worden.

Da wir das garnicht besser beschreiben könnten, verweisen wir hier auf die Berichterstattung auf work-watch.de.

Die Bossing-Methoden der WISAG (Teil 1)

und die langersehnte Fortsetzung:

Die Bossing Methoden der WISAG (Teil 2)

Vielen Dank an work-watch für die Unterstützung!

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7 Kommentare auf "Die Bossing-Methoden der WISAG (Teil 2)"

  1. Frederik sagt:

    Was haben der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz (61) und der Frankfurter Unternehmer Claus Wisser (73, WISAG-Gründer, 46.000 Beschäftigte) gemeinsam? – Beide sind mit jeweils 19 Jahren in die SPD eingetreten. Das dürfte es mit den Gemeinsamkeiten aber auch schon gewesen sein. Zwar betonen beide ihren Einsatz für höhere und gerechtere Löhne, aber unzählige verlorene Prozesse vor Arbeitsgerichten, eine Vielzahl von prekären Beschäftigungen, dubiose Firmenschließungen und -verlagerungen zeichnen doch ein anderes Bild von Claus Wisser. Auch auf dem Gebiet „Bossing“ möchte der WISAG-Konzern allem Anschein nach eine Vormachtstellung erringen. Glücklicherweise ist ihm dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gelungen.
    Vielleicht sollte Martin Schulz bei der Durchsetzung seiner politischen Ziele bei seinem Parteigenossen beginnen.
    Ein erstes Gespräch könnte der Vorsitzende der IG-Metall, Jörg Hofmann, mit Claus Wisser führen.
    Beide treffen sich am kommenden Sonntag (12.Feb.) in Berlin und dürfen dort Frank-Walter Steinmeier (SPD) zum Bundespräsidenten wählen.

  2. Frederik sagt:

    Vielen Dank für den Hinweis auf Claus Wisser.
    Ich habe mir mal seinen Lebensweg in Teilen durchgelesen.
    Besonders interessant fand ich dieses hier:
    Im März 2013 erhielt Claus Wisser vom OB Peter Feldmann die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt.
    In seiner Rede sagte der OB zu Claus Wisser: „Du hast dich als erster Unternehmer für Mindestlöhne eingesetzt“ und zitiert aus einer Schrift des Wisser-Konzern Wisag: „Niedrige Löhne zeigen die geringe Wertschätzung der Gesellschaft.“
    Ich bin mir nicht sicher, ob der Gerichtstermin am 17. März 2017 stattfindet!

  3. Wilx sagt:

    Da sieht man mal wieder, was die Werbeparolen der WISAG wert sind. Von wegen „Wertschätzung“. Is nix mit „Team WISAG“ und „bunt“ und so. Alles Schall und Rauch.

  4. WalKo sagt:

    War bei der letzten Gerichtsverhandlung mit dabei. War verdammt voll. Die Leute standen bis an der Wand. Mußten sich auf Anweisung des Richters Stühle von draußen holen. Richter räumte der WISAG für den 17.03. nur „geringe Aussichten“ auf Erfolg ein. Das Unternehmen ist also am Zuge, die Kündigung zurückzunehmen, um sich und der Allgemeinheit unnötige Kosten zu ersparen.

  5. MiWoWisagSiSDdorf sagt:

    Sieh an, Claus Wisser. Der Boss der WISAG will Sozialdemokrat sein. Aber den Gewerkschaftsvorsitzenden der WISAG Düsseldorf rausschmeissen. Na bravo!
    Halt durch, Kollege K. S., am 17.3. beim Landesarbeitsgericht sind wir dabei.

  6. Frederik sagt:

    Wo kann man in der Nähe gut und günstig parken?
    Wie lange dauert so eine Verhandlung üblicherweise?
    Sollte man sich einen Platz im Gerichtssaal reservieren und wird`s nicht so voll?

  7. Armin sagt:

    Ausgerechnet die WISAG, deren Gründer Wisser als „Sozi“ im Roten Hessen galt, zusammen mit Partnerin Heidemarie Wieczorek-Zeul („Rote Heidi“) während der SPD Regierung – Zufall – den Grossauftrag zur Flughafenreinigung in Frankfurt bekam und nur dadurch so gross werden konnte!