Der BDSW meldet sich – ver.di antwortet

23. März 2018 | Von | Kategorie: Leitartikel, Tarifrunde
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

letzte Woche erreichte Andrea Becker und mich eine eMail von Dr. Harald Olschok, dem Präsidenten unseres Arbeitgeberverbandes BDSW.

Mit einem Schmunzeln wies er mich darauf hin, dass auf wasi-nrw.de doch Redakteure gesucht werden. Und auch wenn er sich dann doch nicht selbst bewerben wollte, bat er mich doch darum, auch auf wasi-nrw auf die neueste —>Presseveröffentlichung des BDSW<—, der zufolge das Sicherheitsgewerbe in NRW nicht mehr zum Niedriglohnbereich zähle, aufmerksam zu machen.

In diesem besonderen Fall komme ich der Bitte sogar sehr gerne nach, allerdings nicht ohne die Antwort unserer Landesfachbereichsleiterin, Andrea Becker, gleich mitzuliefern:

Kein Niedriglohn mehr?

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3 Kommentare auf "Der BDSW meldet sich – ver.di antwortet"

  1. Schult Sabine sagt:

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    als ich im Jahr 2009 neu in der Sicherheitsbranche anfing, war ich am Anfang erstmal ziemlich positiv eingestellt, ganz nach dem Motto – neue Berufswahl mal sehen was kommt! Heute fast zehn Jahre später kann ich für mich sagen, hätte ich dieses Wissen von heute über die Sicherheitsbranche schon damals gehabt, ich hätte diesen Beruf nicht gelernt.
    Es hat sich zwar in kleinen Schritten die letzten Jahre etwas bewegt, jedoch weiß ich nicht wie sie es bezeichnen, wenn ein Großteil der Beschäftigten in dieser Branche zusätzlich aufstocken gehen muss! Neben Schichtarbeit und langen Arbeitszeiten, meist keine freien Wochenenden finde ich es ziemlich beschämend, wenn man trotz Vollzeitjob gerade mal das Existenzminimum zum leben hat.
    Arbeit muss sich wieder lohnen, und man sollte auch in der Lage sein, mit dem was man erwirtschaftet, eine Rente über “Hartz4 Niveau“ zu erarbeiten und zwar ohne noch anderen Jobs nebenbei nachgehen zu müssen! Denn mit den Jahren geht dies an die gesundheitliche Substanz, ganz zu schweigen von den gesundheitlichen Konsequenzen, die bei immer gleich hoher Arbeitsbelastung, nicht ausbleiben. Die wenigsten Kollegen und Kolleginnen werden wirklich nach der richtigen Eingruppierung des MTVS der Branche bezahlt. Vorsorge würde der ein oder andere ja gern abschließen, jedoch fehlen die 100€ monatlich dafür!

  2. Thomas Diekmann sagt:

    Die Antwort werden wir auf der bevorstehenden Tarifverhandlung
    geben

  3. Armin Rittmann sagt:

    „Nicht mehr zum Niedriglohnbereich“?
    Was ist rs dann, wenn Vollzeitkräfte (die Aufgrund unregelmässiger Arbeitszeiten keine 2. Beschäftigung aufnehmen können) mit 1.000 – 1.100 € NETTO Heimgehen!

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